Die Laubenpieper


Hallo,

wir sind die Laubenpieper. Wir leben nicht etwa in einer Kleingartensparte, nein, dort ist es leider viel zu gefährlich. Unser Name entstand aus viel erfreulicherem Anlass: 2 Holzlauben wurden extra für uns zum Schlafen ausgeräumt bzw. gebaut. Wo gibt es das sonst noch auf der Welt?
Wir sind 11 Katzen und 1 Hund, alle ausnahmslos in letzter Minute dem Tod von der Schippe geholt. Frau G. hat uns in ihre eigene Tierschar eingegliedert, weil eine Vermittlung scheiterte. Dafür waren wir zu krank oder zu alt. Es brauchte uns einfach niemand.
Inzwischen sind unsere lebensbedrohlichen Krankheiten unter Kontrolle, aber bei uns Vierbeinern ist es wie bei den Menschen auch; wer in Kindheit und Jugend nicht auskuriert wird, darben muss und vernachlässigt wurde, wird chronisch krank und hat sein Leben lang zu kämpfen. Nur sind wir Tiere eben nicht sozial versichert. Trotzdem hätten sich unsere Vorbesitzer um uns kümmern müssen. Sie haben sich aber einfach vor ihrer Verantwortung gedrückt und uns ausgesetzt. Frau G. hatte nicht die Pflicht, uns gesund zu pflegen, aber aus Liebe zu uns hat sie tief in ihre Tasche gegriffen. Dabei schwelgt sie nicht im Reichtum.
Wir dürfen bleiben, aber es wird eng. Immer wieder fallen Tierarztkosten an.
Wenn wir Paten finden würden, die uns monatlich einen kleinen Betrag spenden, den der Verein für Behandlungen beim Doc ausgeben oder ansparen könnte, wäre uns aus der Patsche geholfen.
Da wir eine traurige Kindheit hatten, liebe Paten, gebt Ihr uns ein wenig Sicherheit für's Alter? Ja? Dafür schon jetzt ein fröhliches Miau aus der Laube!

Wenn Ihr auf unsere Bilder klickt, erzählen wir euch auch noch mehr über unsere Einzelschicksale.


Nemo

Micki

Merlin

Chester

Kater 5 (vermittelt)

Garfield (verstorben)

Hoppel

Leticia

Lavinia

Feli (verstorben)

Gerda

Hund (verstorben)

03.12.10
Tschüss, liebes Hündchen!


Inzwischen lebt unser Freund, der Hund, nicht mehr. Er kam noch ein Mal auf den Hof, hob seinen Kopf und schaute in die Runde, als wollte er uns alle noch einmal sehen und Abschied nehmen. Am nächsten Morgen versuchten wir vergeblich ihn zu wecken - unser Freund war für immer eingeschlafen.

01.01.11
Happy End für Kater 5


Kurz nach Weihnachten haben wir Kater 5 zu einer Pflegestelle bringen müssen, weil sein Schnupfen in den letzten Wochen immer schlimmer geworden ist. Die ersten Tage hat er sich nur verkrochen und sein Futter nicht angerührt, mittlerweile kommt er aber aus seinem Versteck hervor, frisst ausgiebig und nimmt brav seine Medizin. Wir sind überzeugt, dass Kater 5 bald ganz zutraulich sein wird. Seine Pflegestelle ist sehr glücklich mit ihm und wird ihn auch behalten. Somit hat dieses scheue Katerchen zum Jahreswechsel erstmals ein schönes Zuhause gefunden.
12.06.11
Garfield von den Laubenpiepern lebt nicht mehr.


Garfield hatte sich gut in die Kolonie eingelebt, kam bereits ins Haus und ließ sich sogar mal sacht streicheln. Deshalb war es besonders bitter, dass er von Tag zu Tag weniger Futter aufnahm, bis er schließlich die besten Happen verweigerte. Trotz wiederholter tierärztlicher Behandlung war er nicht zu retten und musste eingeschläfert werden.
Die Patin ist bereits informiert. Sie hat nun die Patenschaft für Kater 2 übernommen.

Somit haben jetzt alle Laubenpieper einen Paten.
04.07.11
Hermine


Hermine ist ein neues Kätzchen bei den Laubenpiepern. Sie wurde in der Nähe ausgesetzt und ist daher noch scheu und wird im Haus gehalten. Es wird aber nicht lange dauern bis sie voll in den Trupp integriert ist. Hermine hat sogar schon eine liebe Patin gefunden. Ihr Katzenleben ist also abgesichert.


16.11.11
Feli


Feli war schon eine betagte Katzendame und völlig erblindet. Sie litt zuletzt an einer Herzschwäche, die ihr zusehends die Lebenslust raubte. Eines Morgens stand sie leider nicht mehr auf - sie hatte den Weg über die Regenbogenbrücke angetreten.

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