Newsarchiv 2011

11.12.11
Grüße und Wünsche zur Weihnachtszeit


Wir möchten uns hiermit wieder bei allen bedanken, die uns geholfen haben, unsere anspruchsvollen Ziele zu erreichen. Unser Dank gilt all jenen, denen Hilfe für vernachlässigte Tiere zum Herzensbedürfnis geworden ist. Sie alle aufzuführen, dafür reicht hier der Platz nicht.

Wir denken zuerst an die Spender bundesweit, die uns monatlich Geldbeträge überweisen und deren Anschrift uns nicht bekannt ist. Wir hätten uns gern persönlich bei ihnen bedankt und ihnen eine Spendenbescheinigung übersandt.

Wir danken auch all jenen, die in steigender Zahl ohne Aufhebens über Jahre immer wieder und auf eigene Kosten vernachlässigten Hunden, Katzen und anderen Kleintieren ein gutes Zuhause geben.

Wir kennen viele Tierfreunde und danken auch den Unbekannten, die uns regelmäßig Futterspenden in unsere Boxen in den Discountern legen, damit wir den Tieren, die im Winter besonders leiden, ständig genügend Energie zuführen können.

Wir heben die Menschen hervor, die vorübergehend Katzen aufnehmen, ehe wir für sie einen dauerhaften guten Platz gefunden haben. Diese Menschen sind wie wir überzeugt davon, dass der Kampf um die Linderung von Tiernot kein aussichtsloses Unterfangen ist, wenn es uns gelingt, alle Tierbesitzer und die, die es noch werden wollen, aufzurütteln, damit sie ihre Katzen und Kater kastrieren lassen.

Wir danken allen Tierärzten unseres Landkreises, die unsere Arbeit würdigen, indem sie uns lange Wartezeiten ersparen, Ratschläge geben, die unbezahlbar sind, und die uns als zuverlässige Partner ansehen, auch wenn eine Rechnung mal nicht pünktlich bezahlt werden kann.

Wir vergessen nicht, dass uns Tierheimleiter in unserer Umgebung Hunde, Katzen und andere Kleintiere abgenommen haben, obwohl sie regelmäßig mit Tieren ausgelastet sind.

Wir wünschen allen diesen Menschen eine gute Vorweihnachtszeit, gesunde Feiertage und einen glücklichen Start ins neue Jahr.

15.11.11
Poldi vermisst


Kater Poldi wird seit 18.10.11 vermisst. Er ist ein sehr anhängliches und treues Tier.
Wenn Sie Poldi gesehen oder in dem Glauben, dass er kein Zuhause hat, aufgenommen haben, melden Sie sich bitte unter: 03573 701 222.

Die Besitzerin von Poldi wäre für jeden Hinweis über den Verbleib ihrers Tieres sehr dankbar!


15.10.11
1.000 Euro für die Senftenberger Tierhilfe - Jede Stimme zählt!


Ab sofort können Sie auf www.ing-diba.de/verein für die Senftenberger Tierhilfe im Rahmen der Aktion "DiBaDu - und dein Verein" abstimmen. Bei dieser Aktion werden deutschlandweit insgesamt 1 Mio. Euro an 1.000 gemeinnützige Vereine gespendet. Dabei zählt jede Stimme, denn die 1.000 Vereine, die bei der Abstimmung bis zum 15.11.2011 die meisten Stimmen sammeln, erhalten eine Spende in Höhe von 1.000 Euro. Abstimmen kann jeder, der eine gültige E-Mail-Adresse besitzt. Jeder Internetnutzer darf 3 Stimmen vergeben. Man kann seine 3 Stimmen auch nur einem Verein geben - wir würden uns daher natürlich sehr freuen, wenn Sie uns sogar mit allen 3 Stimmen unterstützen!

Mit dem Banner auf der rechten Seite kommen Sie bei einem Klick auf „Jetzt abstimmen“ direkt zur Abstimmungsseite unseres Vereins.

Weitere Informationen zur Aktion finden Sie unter www.ing-diba.de/verein.
26.07.11
Tierliebe gepaart mit Verantwortung


Es begann im Herbst, als es schon kalt war und regnerisch wurde. Da war eine Katze auf der Suche nach etwas Futter und einem geschützten Plätzchen. Ihr Zuhause hatte sie wohl längst verloren. Sie näherte sich Menschen auf einem Betriebsgelände. Eigentlich kein idyllischer Platz für eine Hauskatze, weil Arbeitsmaschinen und Fahrzeuge aller Art stets für Lärm und Gefahren sorgen, aber das nahm sie in Kauf. Der Hunger war stärker als ihre Angst. Ihr Mut führte zum Erfolg. Sie fand Menschen, die man andernorts mit der Lupe suchen muss. Sie bekam Futter und durfte wiederkommen. Als es eisig wurde, gewährte man ihr Zutritt zum Dienstraum, den sie nur zu gern für ein paar Minuten zum Aufwärmen annahm. Katzen überleben zwar Kälte, aber keine Nässe. Zu Ihrem Wohlbefinden lieben sie jedoch Wärme über alle Maßen. Und so blieb sie immer länger. Aus Dankbarkeit ließ sie sich auch schon mal über's Fell streichen. Ansonsten ging sie ihrer Wege. Sie bereitete niemandem Probleme, blieb ein unaufdringlicher Gast und gab keinem der Beschäftigten Anlass, sich über ihre Anwesenheit zu beschweren. So entwickelte sich eine echte Freundschaft zwischen Mensch und Tier, die keiner großen Opfer für den Menschen bedarf, wohl aber ein Tierleben rettet.
Als es wärmer wurde und der Vierbeiner seine Frühlingsgefühle längst ausgelebt hatte, kam auch für seine Betreuer das fröhliche Erwachen: Bruno, der für einen kastrierten Kater gehalten worden war, weil er sich nicht gern unter seinen Schwanz schauen ließ, entpuppte sich als tragende Kätzin. Was nun? Zur Liebe zum Tier gehört auch das Bewusstsein zur Verantwortung und das hatten die Beschäftigten auf dem Güterbahnhof. Sie wollten ein ungesichertes Leben weiterer Jungtiere vermeiden. So holten sie sich beim Tierschutzverein Rat und Hilfsmittel, sammelten Geld ein, brachten Bruno, das Katzenmädchen, zum Tierarzt und ließen sie kastrieren. Katze Bruno überstand erwartungsgemäß diesen operativen Eingriff gut. Sie wird wie alle kastrierten Artgenossen nun noch anschmiegsamer werden, sie ist dank ihrer menschlichen Freunde keine Streunerin mehr und die Aussichten, dass sie gesund bleibt, sind viel größer. Es ist auf den Bildern unschwer zu erkennen, dass Katze Bruno das große Los gezogen hat.

Wir Tierschützer rechnen es den ungenannten Tierfreunden hoch an, dass sie schnell und entschieden gehandelt haben. Sie haben neue Jungtiere verhindert, die keiner mehr braucht, die letztlich an Leute verschenkt werden müssen, bei denen es ihnen unter Umständen nicht lange gut geht und die dann zu neuen Streunern werden. Nur ein Bruchteil von ihnen kann auf so einen Glückstreffer hoffen, wie ihn Bruno erlebt hat. Und Bruno gibt viel zurück, da sind wir sicher. Niemand in ihrem neuen Zuhause wird künftig achtlos an ihr vorübergehen. Man wird sie lieben und nicht mehr missen wollen. Dass sie ein paar Euros gekostet hat, die ohnehin ausgegeben worden wären, ist längst verschmerzt. Es macht die Katze auch deshalb nur noch wertvoller. Wir fragen uns, warum es nicht viel öfter so gehen kann wie in unserer wahren Geschichte.

Viel zu oft rufen uns Leute an mit folgendem Wortlaut: Mir ist eine Katze zugelaufen. Ich bin sehr tierlieb, aber sie kann hier nicht bleiben, sie muss abgeholt werden...
Wo versteckt sich die Tierliebe bei solchen Menschen?
Existiert sie lediglich für das eigene Tier und die Hilfebedürftigen und Verlassenen sollten augenblicklich aus dem Gesichtskreis dieser Menschen verschwinden? Manchmal genügt schon etwas Geduld, manchmal wenige Ermittlungen um festzustellen, woher das Tier kommt und dass es noch ein ausreichendes Zuhause hat. Oftmals könnten mit etwas gutem Willen Bedingungen geschaffen werden wie für Bruno.
21.05.11
Dankeschön!


Die Senftenberger Tierhilfe dankt allen Tierfreunden, die uns geholfen haben, unsere anspruchsvollen Ziele zu erreichen.
Wir durften eine Reihe von Spendern bundesweit registrieren, die uns ihre Wohnanschrift nicht mitgeteilt haben, so dass wir ihnen weder persönlich danken, noch ihnen eine Zuwendungsbescheinigung übersenden konnten.
Wir nehmen hiermit Gelegenheit, auch diesen Menschen ein herzliches Dankeschön zu sagen. Wir sind glücklich über jeden, der sich über unsere Lage informiert und gerade uns geholfen hat, obwohl ihm bewusst ist, dass in unserer Zeit Hilfsaktionen für die gesamte Welt immer dringender werden.
Wir vermögen es nicht, unsere Welt zu verändern. Aber mit jeder unserer Handlungen verändern wir die Welt des Tieres, in der es lebt. Das ist sehr viel und es gehört zu unserer zivilisierten Gesellschaft. Tiere sind unsere Mitgeschöpfe. Sie brauchen uns und wir brauchen sie.
Die Resonanz auf unsere Veröffentlichungen zeigt uns, dass wir nicht allein sind in unseren Bemühungen, in Deutschland weder südländische noch amerikanische Verhältnisse zu zulassen. In diesem Sinne wünschen wir allen bekannten und unbekannten Spendern alles erdenklich Gute.



18.03.11
Die schöne Lissy


Im Herbst 2006 wurde am „Senftenberger Tierpark“ an unserer Futterstelle eine wunderschöne Katze beobachtet. Sie war gepflegt und anhänglich, stolz und mehr Einzelgänger als Herdentier. Sie ging nicht mehr fort, aber sie litt, zumal es ungewohnt kalt wurde. Sie hatte ganz offensichtlich ihr Zuhause verloren, denn ein freigeborener Streuner war sie nicht. Sie wurde von uns aufgenommen und wir nannten sie Lissy.

Innerhalb kürzester Zeit wurde sie vermittelt. Lissy fand ein herrliches zu Hause mit Haus und Garten, mit Hund und Kater. Sie führte ein Katzenleben, wie es im Buch steht. Ihr neues Frauchen war überglücklich, erklärte sich bereit, in unserem Verein mitzuarbeiten und wurde für uns ein wertvolles Mitglied. Wir sprachen oft von der schönen Lissy. Sie war schon ein außergewöhnlich hübsches Tier.

Aber eines Tages kam ein herzzerreißender Anruf; Lissy hatte man überfahren. Sie war auf der Stelle tot und musste trotz allen Unglücks nicht leiden. Ihre Familie war verzweifelt und jeder versteht diesen Schmerz, der bereits ein Tier verloren hat. Wie das Schicksal manchmal so spielt, hatten wir eine Katze in Pflege, die Lissy ähnlich sah, jedoch keine schwarzen Flecken besaß. Familie W. nahm sie auf und so entwickelte sich ihr neues Glück.

Auch wegen solcher Begebenheiten werden wir nie aufhören, uns um verlassene Katzen und Kater zu kümmern.

Lissy und der Hund von Familie W.

Mausi