Zum Tag des Mischlingshundes am 31.07.2019

An alle Tierfreunde, die Hundebesitzer werden wollen!
Mischlinge sind Hunde, deren Eltern nicht derselben oder keiner Rasse angehören. „Promenadenmischung“ werden sie auch scherzhaft genannt.
Unglücklicherweise klingt der Name „Mischling“ eher negativ für diese Gruppe schöner und vielfältiger Hunde. Sie sind aber inzwischen in Deutschland die beliebteste Hunde“rasse“.
Wenn wir Tierfreunden, die sich einen Hund anschaffen möchten, raten dürften, würden wir ihnen einen Mischling empfehlen.
Ein wahrer Tierfreund wird nicht das Aussehen seines Hundes in den Vordergrund stellen. Es ist auch Geschmackssache, ob man Rassetiere mag oder Mixe. Er wird aber erleben, dass ein ursprünglich vernachlässigtes oder verlassenes Tier eine größere Liebe und Dankbarkeit zu seinem neuen Besitzer entwickeln kann als ein Tier von einem Züchter.
Unsere Tierheime sind voll von Mischlingshunden, die keine Herrchen oder Frauchen mehr haben. Ihr Anteil ist überdurchschnittlich groß. Jeder Rassehund, der irgendwo gezüchtet und verkauft wird, verlängert durch seine bloße Existenz das Ausharren eines Hundes im Tierheim auf unbestimmte Zeit.
Bei Rassehunden sind zwar z.B. Temperament und Verhalten sehr vorhersehbar. Ein Nachteil ist aber auch, dass durch gezielte Züchtungen viele Rassen unter Erbkrankheiten leiden. Mischlinge weisen solche Nachteile nicht auf. Sie neigen sogar zu einer längeren Lebensdauer, so dass Sie Ihren geliebten Hund einige Zeit länger bei sich hätten.
Ebenso wie reinrassige Hunde können Mischlinge eine tolle Ergänzung zu Ihrem Familienleben sein, da die meisten ein ruhiges und liebevolles Gemüt besitzen. Ein Mischling kann die perfekte Wahl für jede Familie sein, wenn man wichtige Hinweise zur Art des Temperaments erhält.
Die Pfleger im Tierheim versuchen zwar, den Aufenthalt ihrer Schützlinge so angenehm wie möglich zu gestalten. Es ist jedoch unter Tierheimbedingungen nicht durchsetzbar, jedem einzelnen Vierbeiner den Auslauf und die Aufmerksamkeit zu geben, die er verdient. Sie werden Ihnen einen Hund vermitteln, der zu Ihnen passt. Sie können über Wesen und Charakter ihrer Schützlinge informieren und sie sind daran interessiert, dass sich die Hunde in ihrem neuen Zuhause gut einleben können. Sie bieten an, dass man sich genügend Zeit nimmt, um das neue Familienmitglied ausführlich kennenzulernen.
Nicht zuletzt kann der Kauf eines Rassehundes bei einem Züchter sehr teuer werden, ebenso die späteren tierärztlichen Behandlungen. Tierheime verlangen lediglich eine Schutzgebühr, die komplett den anderen Tierheimbewohnern zugute kommt.
Unser Appell daher an alle Hundefreunde:
Suchen Sie sich einen Mischling, mit dem Sie dann ein einmaliges, einzigartiges Tier besitzen. Verbinden Sie Ihr Vorhaben mit der Rettung eines Hundes, der sehr wahrscheinlich einen traurigen Lebensweg hinter sich hat.

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Der Hund im Tierheim!
Schweigend steh ich da, erschüttert,
vor den Boxen, engmaschig vergittert.

Ein alter Hund mit weißem Bart,
die Flanken eingefallen, dünn behaart,
schaut mich mit leeren Augen an:
„Du hilfst mir auch nicht, fremder Mann!

Spar dir dein trauriges Gesicht,
dein Mitleid, nein, das brauch ich nicht!
Denn Du erinnerst mich daran, dass alle Liebe, die ich hab,
umsonst ich einem Menschen gab.

Doch wenn er käm, holt’ mich nach Haus,
wie anders säh’ die Welt dann aus.
Mein ganzes Herz wär wieder sein,
warum nur ließ er mich allein?

Geh endlich weiter, fremder Mann,
denn Du erinnerst mich daran,
dass alles hätte ich gegeben,
für Deinen Bruder- selbst mein Leben.

Spar Dir Dein trauriges Gesicht.
Dein Mitleid, nein, das brauch ich nicht.
Geh weiter oder wag den Schritt,
hab Erbarmen, nimm mich mit.

(Autor unbekannt)

Muntere Katzenbabys suchen echte Katzenfreunde

Update vom 15.08.2019:
Alle Katzenbabys konnten erfolgreich vermittelt werden.
Wir wünschen allen viel Glück und eine gute gemeinsame Zukunft mit ihren Frauchen und Herrchen!

21.07.2019

Kasimir

Kasimir, 10 Wochen alt, ganz lieb

Freddy

Freddy, ca. 12 Wochen alt, kann sofort in ein neues Heim umziehen

Henry

Henry, ca. 12 Wochen alt, ein schönes Katerchen

Susi

Susi, 10 Wochen alt, verspielt und zahm

Cinderella

Cinderella, 10 Wochen alt, besonders lebhaft

Alle Katzenkinder sind natürlich gesund, zahm und verspielt.
Wir vermitteln sie einzeln, lieber aber noch im Doppelpack.

Interessenten melden sich bitte unter 0159/01307870.

Nach telefonischer Absprache kann man die Babys ansehen.
Die vertragliche Vermittlung erfolgt bei einem weiteren Termin.

Malermeister Klaus Wilde – ein Retter in der Not!

07.07.2019

Liebe Leserinnen und Leser,

unser Verein erfreut sich mehr und mehr an Spenden ortsansässiger Einrichtungen und Firmen. Zunehmend wird in der Öffentlichkeit deutlich, dass wir in ehrenamtlicher Arbeit Probleme der Tierhaltung auffangen, vor allem verwilderte Katzen betreuen und deren Fortpflanzung eindämmen.

Im Juni diesen Jahres feierte der „Fachbetrieb Maler Wilde GmbH“ in Senftenberg sein 25-jähriges Firmenjubiläum. Zu diesem Höhepunkt des Betriebes hat sich der Geschäftsführer, Herr Klaus Wilde, etwas ganz Besonderes ausgedacht:

Geldgeschenke seiner Gratulanten sollten u.a. unserem Verein, der „Senftenberger Tierhilfe e.V.“ zugute kommen. Unseren beiden stellvertretenden Vorsitzenden, Frau Margarete Böhnisch und Frau Sylke Stark übergab er am 04. Juli 2019 im Beisein von Herrn Andreas Gröbe, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Senftenberg den ansehnlichen Geldbetrag von 760,- Euro.

 

Unsere Freude darüber ist riesengroß !

Können wir doch das Geld aufwenden für die Ernährung und Gesunderhaltung der Katzen und Kater, die wir in 2019 noch pflegen und vermitteln wollen. Wir nehmen sie teils krank oder abgemagert auf. Sie brauchen kostspielige tierärztliche Behandlungen, oft auch teures Diätfutter, um beschwerdefrei leben zu können.

Dank der großzügigen Jubiläumsspender werden wir für sie auch mal einen besonderen Leckerbissen bereithalten können.

Wir danken im Namen unserer Pfleglinge von ganzem Herzen Herrn Wilde und allen namentlich bekannten Spendern, die von uns eine Zuwendungsbestätigung erhalten werden.

Ihre Initiative ist für uns zu einem Höhepunkt in unserem diesjährigen Bemühen für  Katzen in Not geworden.

Katzenfreunde mit viel Geduld gesucht

28.06.2019

Wir sind Geschwister und bisher „in Freiheit dressiert“.

Wir lebten mit unserer Mama auf einem Schrottplatz, ohne Besitzer und ohne  Versorgung.

Daher wurden wir in Obhut genommen.

Hier fällt es uns noch schwer, menschliche Nähe zuzulassen. Aber wie alle Kätzchen werden wir es in Zukunft lieben, gestreichelt und liebkost zu werden.

Einzeln oder zu zweit ginge das viel schneller.

Wir suchen daher einen lieben und geduldigen Menschen, der in ein paar Wochen die reinsten Stubentiger aus uns macht, vielleicht sogar mit Freigang.

Wir sind ca. 7 Wochen alt, tierärztlich untersucht und gesund.

Unsere Pflegerin ist am besten abends zu erreichen unter Telefon 035754-73555 oder 0152/53149165.

Liebevolle Hände gesucht

24.06.2019

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Diese Katzenkinder sind in 3-4 Wochen zu vermitteln.
Sie wurden entwurmt und sind ansonsten gesund.

Sie sind ca. 6 Wochen alt und lebten mit ihrer Mama unentdeckt in einer Gartensparte. Am 17.06.2019 blieb die Katzenmama plötzlich weg. Durch Hunger und Durst kamen die Kleinen aus ihrer Deckung hervor.

Sie wurden vom Verein aufgenommen und werden seither in einer unserer Pflegestellen betreut.

Gern nehmen wir Voranmeldungen von Interessenten entgegen unter Tel. 03573-7129826 oder 0157/53176874.

Drei Katzenkinder suchen ein neues Zuhause

Update vom 25.07.2019:

Snowflake, Shadow und Gypsy haben liebe Tierfreunde gefunden und sind zu ihnen umgezogen.
Wir wünschen ihnen in ihrem neuen Zuhause ein langes, glückliches Katzenleben und ihren Besitzern nur Spaß und Freude mit ihnen.
Der Pflegerin danken wir nochmals herzlich für die Rettung und die erfolgreiche Aufzucht der Babys.

11.06.2019

Hier kommen drei Katzenkinder, die mit besonders viel Zeit und Liebe aufgezogen wurden und nun vermittelt werden können. Viel Spaß beim Lesen!
Wer sich für eins oder zwei interessiert, meldet sich bitte telefonisch unter 0171/3289833.

Hallo, wir sind Snowflake, Shadow und Gypsy.

Wir sind etwa 8 Wochen alt und wurden von einem großen Hund im Garten gefunden. Unsere Mama ist eine „wilde“ Katze, die draußen lebt. Wir sind aber aus dem Garten dann umgezogen in eine Wohnung, da fühlen wir uns superwohl.


Unsere neue Familie besteht aus zwei großen Katzen, bei denen wir uns alles abgucken, drei Hunden, die wir toll finden, mit denen wir aber noch nicht spielen dürfen und zwei Menschen. Die haben uns alles beigebracht. Wir benutzen unser Katzenklo und toben und spielen in unserem Zimmer herum. Wir spielen gerne mit unseren Menschen mit Katzenspielzeug, wir wissen, dass man nur am Kratzbaum kratzen darf und wir kuscheln für unser Leben gern. Wir sind winzig, aber wir können schnurren wie die Großen, wenn wir gekrault oder gebürstet werden. Richtig doof fanden wir eigentlich nur, dass wir zweimal entwurmt wurden. Das hat eklig geschmeckt, aber wir haben gleich danach unser Katzenfutter gekriegt, das mögen wir. Wir fressen Nass- und Trockenfutter für Babies.

Wir erinnern uns gar nicht mehr an „draußen“ und wären mit einer Wohnung und mit Menschen, die sich viel um uns kümmern, superzufrieden. Wir könnten also auch gut Wohnungskatzen sein ohne Freigang, aber wenn wir einen gesicherten Garten oder Balkon haben, gewöhnen wir uns da auch ganz schnell dran.


Wir sind in etwa 3-4 Wochen so weit, bei Dir einziehen zu können und es wäre toll, wenn wir vielleicht zu zweit umziehen dürften, denn wir Geschwisterchen haben uns total lieb.

Snowflake

Mein Name ist Snowflake.
Ich heiße so, weil die weißen Flecken auf meinen Pfötchen und an meinem Kinn aussehen, als wären da Schneeflocken drauf gefallen.


Ich bin ein frecher, mutiger kleiner Kater. Ich bin schnell und kann total gut klettern und vor allem springen. Mein Lieblingsspiel ist, auf meinen Menschen rumzuklettern und ihnen an den Haaren zu ziehen. Ich hab keine Angst vor gar nichts und erkunde einfach alles in meiner Umgebung.


Wenn Du mich allein oder mit einem Geschwisterchen kennenlernen willst, ruf doch einfach mal mein Frauchen an. Die erzählt Dir ganz viel über mich und kann Dir auch Videos und noch mehr Fotos schicken. Melde Dich doch einfach mal, ich würde mich freuen.


Liebe Grüße
Dein Katerchen Snowflake

Shadow

Ich bin Shadow.
So heiße ich, weil ich grau-getigert bin und schnell wie ein Schatten im Nebel. Ich bin eine Powerfrau. Ich lasse mir nichts gefallen von meinen Brüderchen und bin mutig und richtig tapfer. Ich bin die erste am Futternapf und auch die Wildeste beim Spielen. Ich sehe aus wie mein Papa, der ist auch grau-getigert und ein mutiger Draufgänger.


Ich mag mein Zuhause und meine Menschen, aber ich finde es toll, wenn so richtig was geht, spielen und toben kann kaum wild genug sein, außerdem weiß ich genau, was lecker ist. Ich fresse zwar mein Futter gerne, aber wenn ich ein Scheibchen Wurst oder Thunfisch rieche, werde ich sehr kreativ, um mir das blitzschnell zu schnappen.


Wenn Du mit mir Dein Essen teilen willst, Dein Bett und Deine Wohnung, dann ruf doch mein Frauchen an. Das schickt Dir lustige Videos und erzählt Dir noch mehr über mich. Ich könnte auch allein bei Dir leben, wenn Du Dich viel mir mit beschäftigst, denn erstens bin ich eine Prinzessin und zweitens würde ich Dich auch richtig auf Trab halten. Kein Problem, wenn mein Kumpel bei Dir ein Hund wäre, Hunde mag ich. Ich kraule den großen Hund, der uns gefunden hat, sogar schon durch die Gitterstäbe am Öhrchen. Also melde Dich einfach und ich würde Dein Leben auf jeden Fall spannender machen.

Bis bald
Deine Amazone Shadow

Gypsy

Hallo, mein Name ist Gypsy.
So heiße ich, weil ich ein kleiner Zigeuner bin und überall in alle Eckchen krieche, mich verstecke und dann heraus geflitzt komme. Wie mein Brüderchen Snowflake bin ich schwarz, aber die weißen Fleckchen auf meinen Pfötchen sind kleiner und ich hab einen hübschen weißen Kragen. Außerdem hab ich in meinem schwarzen Gesichtchen weiße Schnurrhaare, mein Frauchen findet das superschön.

Ich bin der Ruhigste von uns Dreien, aber ich bin drum kein bisschen langweilig. Ich spiele und tobe richtig gern mit meinen Geschwisterchen und meinen Menschen, aber ich bin ein bisschen vorsichtiger. Ich guck mir erst mal alles in Ruhe an und erkunde dann alles, mein Frauchen meint, ich bin der Professor unter uns Dreien, weil ich erst mal alles analysiere. Angst hab ich trotzdem nicht, aber kuscheln ist trotzdem eines meiner liebsten Hobbies. Ich würde gern ein Zuhause haben, in dem man viel mit mir spielt und kuschelt und wo man mir alles mögliche zeigt und falls mein neuer Dosenöffner mag, kann ich sicher auch kleine Kunststücke lernen.

Wenn Du also ein kleines Kuschelmonster suchst, mit dem Du richtig viel Zeit verbringen willst, dann ruf mein Frauchen an. Die erzählt Dir ganz viel über mich und hat auch schöne Videos von mir und meinen Geschwisterchen.
Ich freu mich schon auf Dich.


Bis bald
Dein Katerchen Gypsy

Frohe Pfingsten!

Liebe Freunde der Senftenberger Tierhilfe,

wie so vieles im Leben hat auch das Pfingstfest einen Bezug zur Natur und zu Tieren. Tauben gelten aus christlicher Sicht als Verkörperung des Heiligen Geistes, allgemein aber auch als Symbol des Friedens, der Unschuld, Liebe, Treue, Mutterschaft und der Seele. Diese Symbolik findet sich in zahlreichen Kulturen.

Das tägliche Zusammentreffen von Tauben und Menschen geht oft mit Konflikten einher. Jedoch sind auch Tauben schöne und liebenswerte Geschöpfe. Lesenswerte Informationen zum Thema Tauben finden Sie z.B. hier.

Die Pfingstfeiertage haben christlichen Charakter. Sie laden aber auch zu gemeinsamen Unternehmungen oder zum Entspannen ein.

Wie immer Sie diese Tage verbringen möchten, wir wünschen Ihnen viel Freude bei Ihren Vorhaben.

Unsere Katzen hier haben sich für’s Chillen entschieden  😀

Liebe Ostergrüße aus Senftenberg

…Euch allen, ihr lieben Spender!

Wir sind nun schon ca. 240 Katzen und Kater an 30 Futterstellen, die täglich kommen und die nicht mehr hungern, seit es Euch gibt.

Bleibt weiterhin so gut zu uns!

Unsere Büchsenöffner sind glücklich mit uns. Sie sind zur Zeit auch zufrieden mit dem, was sie für uns erreichen konnten.

Wir vermehren uns nicht mehr! Das hat gekostet!

Wenn wir mal in eine schlimme Prügelei gekommen und verletzt sind, wenn wir nur dasitzen und nicht fressen wollen oder wenn wir nur noch hinken können, dann geht’s wieder ab zum Doc.
Wir müssen uns quasi nicht allein unsere Wunden lecken.
Das kostet wieder!

Aber auch dafür haben Eure Spenden zum Glück immer gereicht.

Nur Neuzugänge sehen wir nicht gern kommen. Es ist nicht so, dass wir sie nicht haben wollen und nicht gern teilen. Wir sind schließlich alle Leidensgefährten. Aber sie bringen uns und unseren Leuten neue Unruhe und es entsteht die bange Frage: Wie viele sollen es noch werden?

Drückt mit uns die Daumen, dass die Zahl der ausgesetzten Katzenmütter in diesem Jahr ganz klein bleibt und ihre Kinder  rechtzeitig in gute Hände vermittelt werden können.

Wir danken Euch!
Gebt gut auf Euch Acht!

Eure Schnurrer aus Senftenberg und Umgebung

 

Wichtiger Appell an alle Katzenbesitzer

28.03.2019

Unser Verein hilft kräftig mit, wenn Katzen gesucht werden.

Wir wissen, wie leidvoll es für die Besitzer ist, vor allem für Kinder, wenn der geliebte Stubentiger plötzlich verschwunden ist. Gleichzeitig kann man sich vorstellen, in welcher Not sich das Tier befindet. 

Da Wohnungskatzen meist durch Schreck entlaufen, sie das Leben draußen nicht kennen, nähern sie sich selbst dem Besitzer nicht mehr oder nur sehr zögerlich. Sie haben andererseits unzählige Versteckmöglichkeiten. Daher sind Ruhe und Geduld gefragt. 

Man sucht am besten vorerst in der Nachbarschaft, in Garagen, Kellern und Schuppen und vor allem nachts, wenn niemand sonst mehr unterwegs ist und das Tier nur noch die vertraute Stimme des eigenen Herrchens oder Frauchens hört.

Zur aktiven Suche gehört dann auch, dass man beim Fundbüro der Kommune nachfragt, ob das Tier dort abgegeben wurde.
Auch Tierärzte sollten hinzugezogen werden.

Die Bauhöfe bei den Städten und Gemeinden können Auskunft geben, ob ein Tier z.B. nach einem Verkehrsunfall von der Straße aufgenommen wurde und verwahrt wird, ehe eine Entsorgung erfolgt.

Neben dem Verteilen und Ausbringen von Suchplakaten sollte man auch das Internet nutzen. Über unsere Tierschutzseite, über Facebook oder Ebay-Kleinanzeigen wird verzweifelten Katzenhaltern oft erfolgreich geholfen.

Dass eine Katze im Laufe ihres Lebens mal entwischt, ist alles andere als unwahrscheinlich.

Wie kann man sich für solche Situationen wappnen?

Die einfachste und sicherste Methode ist, dass der Tierarzt der Katze einen Microchip mit Identifikationsnummer einsetzt. Dabei wird dem Haustiger ein etwa reiskorngroßer Chip implantiert, der eine weltweit einmalige Nummer besitzt. Das ist ein einfacher und preisgünstiger Eingriff. Mit Hilfe dieser Nummer muss man dann in einem Haustierregister, bei Tasso oder Findefix, sein Tier kostenlos registrieren lassen.

Der Finder eines verlorengegangenen Tieres kann dann durch einen Tierarzt den Chip auslesen lassen und das Haustierregister anrufen. Somit ist eine schnelle Zuordnung und Rückvermittlung an den Halter möglich.

Bevor das Chipen zur Praxis wurde, diente die Tätowierung am Ohr zur Kennzeichnung einer Katze. Sie hatte den Vorteil, dass jeder Finder sie sofort erkennen konnte. Die tätowierte Nummer muss genauso wie die Chipnummer bei Tasso e.V. und/oder bei Findefix registriert werden.

Nachteile dieser Methode: Das Tätowieren ist eine schmerzhafte Angelegenheit und wird deshalb unter Narkose vorgenommen. Die Tätowierung kann im Laufe der Zeit verblassen und unleserlich werden.

Das Tier nur mit einem Halsband zu versehen genügt hingegen nicht. Es sprechen gute Gründe gegen das Anlegen eines Halsbandes: Die Katze kann sich damit auf verschiedene Weise verletzen. Mit einem zu weiten Halsband kann sie an Ästen oder Gestrüpp hängenbleiben, beim Putzen sich ein Pfötchen einklemmen usw. Ein zu enges Halsband geht schon gar nicht.

Auch andere Halsbänder halten weniger als sie versprechen: Reflektierende Halsbänder sind nutzlos. Floh- und Zeckenhalsbänder bieten nur geringfügigen Schutz gegen Parasiten.

Ein Glöckchen am Hals ist wohl das Schlimmste, was man seinem Liebling antun kann. Das ununterbrochene Gebimmel, das die Katze ja viel lauter hört als wir Menschen, kann nur qualvoll sein. Außerdem ist es wirkungslos bei der Jagd auf einen Vogel. Die Katze schleicht sich nämlich langsam und leise an. Dabei hält auch das Glöckchen still.

Fazit:
Wir appellieren an alle Katzenfreunde, ihr Tier kennzeichnen und registrieren zu lassen. Das gilt natürlich auch für Freigängerkatzen.

Schon lange wird bundesweit darüber diskutiert, diese Maßnahme als Pflicht für alle Katzenbesitzer zu erheben. Wir würden das auch für unser Territorium sehr begrüßen. 

Neben anderen positiven Aspekten könnte damit Betroffenen viel Kummer erspart werden bei der Suche nach ihrem geliebten Vierbeiner.

Wir hoffen, mit diesen Informationen Orientierung geben zu können.
Gleichwohl wünschen wir Ihnen, dass Sie nie in die Situation kommen, Ihr geliebtes Tier suchen zu müssen.

Ihre Senftenberger Tierhilfe

Weltspatzentag

18.03.2019:

Liebe Tierfreunde,
am
20.03.2019 feiern wir den Welttag der Spatzen.

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Unsere Sperlinge gehören zu den einheimischen Singvögeln.
Wir haben sie gern. Bleiben Sie uns doch das ganze Jahr treu und erfreuen uns mit ihrem Tschilpen. Auf Bahnhöfen und an Imbissständen hüpfen sie frech unter Bänken und Tischen umher und schauen nach verwertbaren Brotkrümeln. Aber auch auf Feldern, in Gärten und Parkanlagen halten sie sich gern auf, denn sie bevorzugen Samen von Gräsern und Getreide.

In Aufregung geratene Spatzenverbände verfallen in ein lautes Zetern, was in Verfolgungsflügen und Balgereien meist am Boden oder in einer Hecke endet. Jeder von uns hat das schon beobachtet.

Leider sind die Sperlingsbestände deutlich rückläufig, aber noch nicht gefährdet. Ursache für den Rückgang ist insbesondere ein geringeres Futterangebot.

In den Städten werden immer mehr Grünflächen versiegelt, auf den Dörfern hat die Kleintierhaltung abgenommen, die das Futterdeputat an Körnern früher gesichert hatte. Nicht in Deutschland, aber in großen Städten Mitteleuropas sind manche Gebiete schon nahezu spatzenfrei.

Jedenfalls sind wir glücklich, dass nicht unser Lieblingstier, die Katze, daran schuld ist, auch wenn Katzenhasser ihr das gern mal in die Fänge schieben. Insbesondere die abnehmende Menge an Insekten trägt jedoch mit dazu bei, dass die Aufzucht der Jungvögel immer schwieriger wird.

Wenn Gartenbesitzer keine Blattläuse mehr erdulden wollen, sie das Gras nicht zur Samenreife kommen lassen und keinen Komposthaufen mehr anlegen, werden sie auch bald auf das Gezwitscher der Spatzen verzichten müssen.

Das wäre aber doch schade, stimmts?

Wer mehr über unsere gefiederten Freunde erfahren möchte, kann sich z.B. hier und hier ausführlicher informieren.

Alles Gute, lieber Spatz!

Spatzenliebe

Ein kleiner Spatz sitzt auf dem Dach,
schaut traurig in die Welt.
Er blickt den anderen Spatzen nach,
hätt’ eine Gattin gern gewählt.

Doch keine Spätzin hat ihn lieb.
Er ist doch wunderschön!
Die Welt erscheint ihm grau und trüb.
Kein Spatz kann seinen Kummer seh’n.

Er fliegt zum nahen Eichenbaum,
versteckt sich in den Zweigen.
Hier träumt er stets denselben Traum,
die Liebste soll sich zeigen.

Da hört er’s schluchzen in dem Baum,
ein kummervolles Klagen.
Er ist hellwach, vorbei der Traum.
Soll nach dem Grund er fragen?

Versteckt, im dichten Eichenlaub
sitzt eine Spätzin in großer Not.
Sie ist für seine Fragen taub,
ein jämmerliches Bild sich bot.

Die Tränen laufen durchs Gesicht,
ihn sehen kann sie kaum.
Als endlich sie dann zu ihm spricht,
spricht sie von einem Traum.

Sie träumt, sie wär‘ ein Engelein,
mit Flügeln zart und weich.
Sie flög‘ dann in das Blau hinein,
grad in das Himmelsreich.

Dort angekommen bei dem Herrn,
in dieser Seligkeit,
da wacht sie auf und wär‘ doch gern
für diese Welt bereit.

Dort war es schön, ganz wunderbar
Es gab nur Liebe, Frieden, Glück
Die Engel sangen glockenklar.
Ich wollt‘ niemals mehr zurück.

Der Spatz macht seine Flügel breit
und sagt mit sanftem Ton:
Die Liebe und Glücksseligkeit,
die gibt’s auf Erden schon.

Du hast doch deine Flügel noch,
kannst fliegen in die Welt.
So wie ein Engel schwing‘ dich hoch,
weit in das Himmelszelt.

Lass uns zu zweit die Welt entdecken,
das Schöne sehn‘, das es hier gibt.
Ich möchte die Sehnsucht in dir wecken,
herauszufinden, wie man das Leben liebt.

Ganz unverhofft, man glaubt’s nicht mehr,
wird dir das Glück geschenkt.
Dann nimm es an und freu dich sehr,
das Schicksal hat es gut gelenkt.

Autorin: Undine Miatke