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Neues von den Laubenpiepern

2017-12-01

Wir Fellnasen grüßen aus unseren Lauben und wünschen unseren Paten eine gemütliche Adventszeit.

Der Herbst war bei uns turbulent und weniger glücklich als sonst.
Es hat sich im Dorf herumgesprochen, dass wir zu festen Tageszeiten essen.

Prompt kommen Gäste aus der Nachbarschaft, denen es langweilig wird, weil niemand daheim ist. Sie sitzen schon lange vor den Mahlzeiten auf unseren Fensterbrettern und lauern. Wir wissen ja, dass man als Katze dabei viel Geduld hat und es stört uns auch nicht, wenn sie einen Happen mitessen.

Aber frech werden dürfen die nicht! Wir schreien dann um Hilfe und Frauchen musste schon den Wasserschlauch nehmen.

Trotzdem wurde unser Kater Friedo ziemlich verletzt und musste in tierärztliche Behandlung.

Friedo

Auch andere von uns trugen Blessuren davon. Frauchen muss laufend dazwischen gehen.

Bei Kater Friedo heilte die Wunde erst teilweise, dann wurde sie viel größer und sah ganz, ganz schlimm aus. Der Kater zog sich mehr und mehr in seine Laube zurück. Eine gründliche Untersuchung ergab, dass er Blutkrebs hatte.
Wir haben ihn über die Regenbogenbrücke gehen lassen.

Er fehlt uns, weil er uns zusammen mit Chester immer mutig gegen alle Eindringlinge verteidigt hat. Aber er sollte nicht länger leiden.

Unser Chester hat Krebs am Auge.
Das Auge wurde entfernt und die Naht heilte gut.
Jetzt sieht man schon neue Wucherungen…

Wir  werden uns sicher bald auch von diesem tollen Freund verabschieden müssen.

Chester

Karli bleibt unser Sorgenkind. Ihm werden 14-täglich Medikamente gespritzt, damit er genügend Luft bekommt und schmerzfrei leben kann.

Er darf im Haus wohnen. Wir gönnen es ihm, weil er so ein lebenslustiges und tapferes Kerlchen ist. Frauchen ist mit ihm leider oft auf Achse.

Karli

Uns anderen fehlt es an nichts, weil wir treue Paten haben.
Sie geben uns fortwährend viel Geld, sie fragen regelmäßig nach unserem Befinden und sie sind ganz, ganz tolle Menschen.
Auch Frauchen und Herrchen lieben wir über alles.
Wir bekommen Streicheleinheiten, soviel wir haben wollen.

Wir danken allen hiermit wieder auf das herzlichste.

Fotogrüße der Laubenpieper

Die Laubenpieper senden an alle Dosis und vor allem den Paten einen lieben Fotogruß!

Unser Frauchen hat einige Bilder von uns gemacht, die in der Galerie betrachtet werden können.

Die Laubenpieper

Uns Laubenpiepern geht es von allen Koloniekatzen am besten. Auch wir haben tolle Paten, mit denen unser Frauchen in engem Kontakt steht. Sie sind über unsere Wehwehchen informiert und wissen, dass es davon in den letzten Monaten sehr viele gab. Bis auf Hoppel zählen wir nicht mehr zu den Jüngsten.

Unser Frauchen kennt sich aus mit allen Krankheiten, die uns Samtpfoten heimsuchen können. Ihr Überwachungssystem funktioniert. Wir sind eben inzwischen alle zahm und lassen uns händeln. Wir sind wie ihre Kinder. Tagsüber dürfen wir uns auf ihrem Grundstück frei bewegen, nachts müssen wir rein.Laubenpieper1 Wenn es mal sehr kalt ist, dürfen wir uns im Haus aufwärmen. Wir haben also ein richtig gutes Katzenleben. Inzwischen sind wir nur noch acht. Unsere blinde Feli starb an Herzversagen. Bei Kater Garfield waren es die Nieren und unser Merlin mußte wegen Krebs im Kiefer eingeschläfert werden. Alle Drei haben einen Platz in unserem Garten und natürlich auch in Frauchens Herzen.