Der 2. März gilt international als „Adoptiere-eine-Katze“-Tag. Er wurde ins Leben gerufen von der britischen Tierschutzorganisation „Yorkshire Cat Rescue“ im Jahr 2019.
Den Initiatoren dieses internationalen Tages der geretteten Katzen geht es vor allem darum daran zu erinnern, dass es überall viele Katzen gibt, die ein Zuhause suchen.
Wer sich also ein Tier anschaffen möchte, sollte sich an ein Tierheim oder einen Verein wenden.
Wir haben im Moment noch keine Kleinen. Aber wir hatten bisher einen milden Winter. Erfahrungsgemäß bringen die Tiere dann ihren Nachwuchs früher zur Welt.
Wenn Sie also ein kleines Katzenwesen retten möchten, dann wenden Sie sich an uns. Wir nehmen Sie gern in unsere Warteliste auf.
Am 23. März begeht man in den Vereinigten Staaten von Amerika den Tag der „Süßen Katzenbabys“, den „National Cuddly Kitten Day“. Die Bevölkerung will an diesem nationalen Gedenktag ihr Haustier besonders verwöhnen. Sie überschütten ihre Lieblinge mit einer Extraportion Liebe, mit besonderem Futter und vielen Leckerlis.
Wenn Sie Bedingungen für eine Katzenhaltung haben, – eine Bereicherung für Ihr Leben suchen, – einen guten Freund oder eine Freundin brauchen, – Sie sich nicht mehr einsam fühlen wollen, – Sie ein wertvolles Familienmitglied suchen, – Sie sich körperlich und seelisch fit halten wollen, dann schaffen Sie sich ein, oder noch besser zwei Katzenkinder an und feiern Sie künftig mit. Wir helfen Ihnen gerne dabei!
Die zurückliegenden Monate haben uns wieder einmal gelehrt, wie dicht Leid und Erfolg beieinander liegen.
Wir haben im letzen Jahr 116 Katzen und Kater vermittelt.
Unsere Jahresbilanz könnte sich sehen lassen, liest man nur die Zahlen und lässt außer Acht, dass dahinter Tierschicksale stehen. Ohne unser Zutun wären außergewöhnlich viele Tiere einem freudlosen Leben mit Hunger, Krankheit und frühem Tod entgegengegangen. Dass es offensichtlich immer mehr Menschen gibt, denen Verantwortungsbewusstsein für ihre Katzen fehlt, macht uns traurig und schmälert unseren Stolz auf das Erreichte.
Wir prüfen nach wie vor bei jeder Vermittlung alle Bewerber für ein Tier durch Hausbesuche. Manchmal klappt das Zusammenleben mit dem neuen Familienmitglied dann doch nicht ganz wie gewünscht. Dann nehmen wir das Tier zurück.
Viele der neuen Tierbesitzer bleiben noch eine Weile mit uns in Kontakt. Vor allem wollen sie uns teilhaben lassen an ihrer Freude mit dem neuen Mitglied der Familie. Nach jeder Vermittlung kontrollieren wir die Kastration, zu der sich jeder Antragsteller zu verpflichten hat. Die Kastration bleibt unser Hauptanliegen.
Über uns wurden im letzten Jahr 109 Katzen und 70 Kater kastriert.
Das ist seit Bestehen unseres Vereins die höchste jährliche Anzahl. Darin enthalten sind noch nicht einmal alle Katzen, wegen denen wir im September 2021 einen Hilferuf gestartet hatten.
Wir fragen uns, wie es trotz aufopferungsvoller jährlicher Bemühungen so weit kommen konnte. Wie mag es wohl in Gegenden aussehen, in denen kein gut funktionierender Verein tätig ist?
Bis auf Kastrationsmittel vom Land Brandenburg, die den finanziellen Bedarf bei weitem nicht decken, wurde alles von unseren privaten Spendern getragen. Es ist unseren Mitwirkenden schwer zu vermitteln, dass sich behördlicherseits niemand verantwortlich fühlt für die Finanzierung von Maßnahmen zur Eindämmung der ungewollten Populationen bei herrenlos gewordenen Katzen.
Wird man sich staatlicherseits nicht doch bald zu einer Kastrationspflicht durchringen müssen? Wir Tierschützer warten schon lange darauf und sicherlich auch viele unserer Sponsoren.
Den Tierschutz umfassend zu stärken ist hoffentlich auch eine vornehmliche Aufgabe unserer neuen Bundesregierung.
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, liebe Spenderinnen und Spender,
im Namen aller Zwei- und Vierbeiner der Senftenberger Tierhilfe e.V. grüße ich Euch herzlich zu den bevorstehenden Feiertagen.
Ich wünsche Euch zum Weihnachtsfest Gesundheit und Freude beim Zusammensein mit euren Lieben.
Lasst uns für Augenblicke innehalten und denkt daran, dass Ihr uns ein Leben ohne Hunger und in Geborgenheit geschenkt habt.
Ihr habt Eure Herzen nicht verschlossen vor Tierleid. Das zeichnet Euch aus. Dieses Gefühl soll Euch stark machen, wenn Ihr das zu Ende gehende Jahr betrachtet und darüber nachdenkt, was wohl das neue bringen wird.
Ich wünsche Euch, dass das nächste Jahr viel Glück für Euch bereithält. Glück, nicht an Corona zu erkranken, Lebensfreude zu behalten und all das zu erreichen, was Ihr Euch vornehmt.
Eure dankbaren Notfellchen, die zu glücklichen Tieren geworden sind.
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, die Senftenberger Tierhilfe benötigt dringend Eure Hilfe!
Für ca. 80 Katzen aus dem Altkreis Senftenberg und aus Lauchhammer suchen wir finanzielle Unterstützung zu deren Kastration, denn unsere Mittel sind in diesem Jahr mit bereits ca. 120 ausgeführten Kastrationen erschöpft.
Noch nie gab es so viele unkastriert ausgesetzte Katzen wie in diesem Jahr! Wir wollen Katzenelend vermeiden, denn ohne Kastration wird es immer mehr herrenlose, hungernde und herumstreunende Tiere geben!
Bitte helft mit einer Spende an die Senftenberger Tierhilfe unter Konto: Sparkasse Niederlausitz, IBAN: DE70 1805 5000 3010 0163 78, BIC: WELADED1OSL.
Das erfolgreiche, tierliebe Unternehmen Noble Metal Factory aus Schwarzheide will ein ehrenamtliches Engagement mit monatlich 200 Euro unterstützen.
Dass die Wahl dabei auf unseren Tierschutzverein fiel, macht uns glücklich und wir freuen uns ganz besonders für unsere Tiere darüber.
Wir können mit diesem Betrag viel Gutes für unsere in Not geratenen Vierbeiner tun: Futter besorgen für unsere Futter-und Pflegestellen, Kastrationen von 2 Katzen oder 4 Katern um den Nachwuchs und das daraus resultierende Elend zu bremsen und nicht zuletzt andere Arztrechnungen begleichen.
Wir danken Herrn Wagner und seinem Team auf das Herzlichste für diese Möglichkeiten!
Mit den uns anvertrauten Mitteln werden wir wie immer sorgsam umgehen und das Geld im Sinne unseres neuen Sponsors verwenden.
in unserem Beitrag vom 23.05.21 hatten wir aufgerufen, ein Augenmerk zu richten auf junge Kätzchen, die allein vorgefunden werden.
Aber Achtung in Wäldern und naturnahen Gebieten: Es könnte sich dabei um Europäische Wildkatzen handeln, die erfreulicherweise auch in Brandenburg wieder eine Heimat gefunden haben.
Die scheuen Wildbewohner sind noch immer gefährdet und in einigen Regionen vom Aussterben bedroht.
Sie sind kaum zu unterscheiden von Hauskatzen.
Wildkatzen sind nicht viel größer als Hauskatzen. Durch ihr längeres Fell, das grau mit gelblichem Unterton eher verwaschen aussieht, wirken sie besonders im Winter aber meist kräftiger.
Sehr junge, unselbständige Wildkatzenwelpen sehen wildfarbenen Hauskatzenwelpen zum Verwechseln ähnlich.
Sie haben meist eine kontrastreichere Zeichnung als die Erwachsenen.
Sie sind aber in jedem Fall sehr scheu und meiden strikt die Nähe von Menschen.
Wildkatzen bevorzugen naturnahe Mischwälder und so genannte Halboffenlandschaften. Den Tag verschlafen Wildkatzen gern in Baumhöhlen, hohlen Baumstämmen, Reisighaufen oder Wurzelhöhlungen. Bei Sonnenuntergang beginnt ihre Jagd auf Insekten, Vögel, Eidechsen, Mäuse und andere Kleinsäuger.
Dadurch werden Wildkatzen von Menschen selten beobachtet.
Fressfeinde haben Wildkatzenwelpen vielfach. Auch weil die Jungensterblichkeit relativ hoch ist, bleibt die Wildkatze auf Artenschutzmaßnahmen angewiesen, damit sich Populationen entwickeln können.
Viele Tiere werden auf Landstraßen und Autobahnen überfahren. Eine große Gefahr für Wildkätzchen besteht auch darin, dass sie mit Hauskatzen verwechselt und mitgenommen werden.
Es wird daher dringend davon abgeraten, Katzenjunge aus Wäldern aufzulesen. Sollten sie allein vorgefunden werden, könnte es immerhin sein, dass sich die Katzenmutter gerade auf Nahrungssuche befindet.
Andererseits gab es leider bei uns schon Beispiele dafür, dass Hauskätzchen im Wald „entsorgt“ wurden.
In jedem Fall empfehlen wir, einen Förster oder einen Sachverständigen vom Naturschutzbund zurate zu ziehen, um richtig zu handeln.
Es ist doch für uns alle erstrebenswert, dass sich diese schönen Tiere auch bei uns wieder heimisch fühlen können.
Zwei hoch tragende, zahme Katzen waren von Tierfreunden beobachtet worden. Sie hatten nachweislich kein Zuhause, denn nach der ersten Futtergabe blieben sie vor Ort und gingen nicht mehr ihrer Wege. Für eine Kastration war es offensichtlich aber schon zu spät.
Folglich fütterten sie weiter und es dauerte nicht lange, bis die Katzenmamas ihre neuen Freunde zu der Stelle führten, an der sie ihre Jungen geboren und verborgen hatten; ein Zeichen für ihr neues Vertrauen zu Menschen.
Alle Vierbeiner sind gesund, so ein Glück gibt es nicht immer. Unsere erste Pflegestelle ist nun besetzt.
Im Moment ist uns noch nicht bange, denn für die 6 Katzenkinder haben wir schon Bewerber.
Jeder möchte aber für die Wohnung ein zahmes Kätzchen. Bleiben die Kleinen zu lange draußen, verwildern sie und eignen sich nicht mehr für eine Haushaltung.
Deshalb ist es wichtig, dass wir zügig handeln.
Liebe Tierfreunde, wir bitten Euch daher heute, aufmerksam zu sein, wenn junge Katzen gesichtet werden. Gemeinsam fanden wir bisher immer einen Weg zu helfen.
Drückt mit uns die Daumen, dass wir es auch in diesem Jahr schaffen, alle notleidenden Katzen unterzubringen.