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Wichtiger Appell an alle Katzenbesitzer

28.03.2019

Unser Verein hilft kräftig mit, wenn Katzen gesucht werden.

Wir wissen, wie leidvoll es für die Besitzer ist, vor allem für Kinder, wenn der geliebte Stubentiger plötzlich verschwunden ist. Gleichzeitig kann man sich vorstellen, in welcher Not sich das Tier befindet. 

Da Wohnungskatzen meist durch Schreck entlaufen, sie das Leben draußen nicht kennen, nähern sie sich selbst dem Besitzer nicht mehr oder nur sehr zögerlich. Sie haben andererseits unzählige Versteckmöglichkeiten. Daher sind Ruhe und Geduld gefragt. 

Man sucht am besten vorerst in der Nachbarschaft, in Garagen, Kellern und Schuppen und vor allem nachts, wenn niemand sonst mehr unterwegs ist und das Tier nur noch die vertraute Stimme des eigenen Herrchens oder Frauchens hört.

Zur aktiven Suche gehört dann auch, dass man beim Fundbüro der Kommune nachfragt, ob das Tier dort abgegeben wurde.
Auch Tierärzte sollten hinzugezogen werden.

Die Bauhöfe bei den Städten und Gemeinden können Auskunft geben, ob ein Tier z.B. nach einem Verkehrsunfall von der Straße aufgenommen wurde und verwahrt wird, ehe eine Entsorgung erfolgt.

Neben dem Verteilen und Ausbringen von Suchplakaten sollte man auch das Internet nutzen. Über unsere Tierschutzseite, über Facebook oder Ebay-Kleinanzeigen wird verzweifelten Katzenhaltern oft erfolgreich geholfen.

Dass eine Katze im Laufe ihres Lebens mal entwischt, ist alles andere als unwahrscheinlich.

Wie kann man sich für solche Situationen wappnen?

Die einfachste und sicherste Methode ist, dass der Tierarzt der Katze einen Microchip mit Identifikationsnummer einsetzt. Dabei wird dem Haustiger ein etwa reiskorngroßer Chip implantiert, der eine weltweit einmalige Nummer besitzt. Das ist ein einfacher und preisgünstiger Eingriff. Mit Hilfe dieser Nummer muss man dann in einem Haustierregister, bei Tasso oder Findefix, sein Tier kostenlos registrieren lassen.

Der Finder eines verlorengegangenen Tieres kann dann durch einen Tierarzt den Chip auslesen lassen und das Haustierregister anrufen. Somit ist eine schnelle Zuordnung und Rückvermittlung an den Halter möglich.

Bevor das Chipen zur Praxis wurde, diente die Tätowierung am Ohr zur Kennzeichnung einer Katze. Sie hatte den Vorteil, dass jeder Finder sie sofort erkennen konnte. Die tätowierte Nummer muss genauso wie die Chipnummer bei Tasso e.V. und/oder bei Findefix registriert werden.

Nachteile dieser Methode: Das Tätowieren ist eine schmerzhafte Angelegenheit und wird deshalb unter Narkose vorgenommen. Die Tätowierung kann im Laufe der Zeit verblassen und unleserlich werden.

Das Tier nur mit einem Halsband zu versehen genügt hingegen nicht. Es sprechen gute Gründe gegen das Anlegen eines Halsbandes: Die Katze kann sich damit auf verschiedene Weise verletzen. Mit einem zu weiten Halsband kann sie an Ästen oder Gestrüpp hängenbleiben, beim Putzen sich ein Pfötchen einklemmen usw. Ein zu enges Halsband geht schon gar nicht.

Auch andere Halsbänder halten weniger als sie versprechen: Reflektierende Halsbänder sind nutzlos. Floh- und Zeckenhalsbänder bieten nur geringfügigen Schutz gegen Parasiten.

Ein Glöckchen am Hals ist wohl das Schlimmste, was man seinem Liebling antun kann. Das ununterbrochene Gebimmel, das die Katze ja viel lauter hört als wir Menschen, kann nur qualvoll sein. Außerdem ist es wirkungslos bei der Jagd auf einen Vogel. Die Katze schleicht sich nämlich langsam und leise an. Dabei hält auch das Glöckchen still.

Fazit:
Wir appellieren an alle Katzenfreunde, ihr Tier kennzeichnen und registrieren zu lassen. Das gilt natürlich auch für Freigängerkatzen.

Schon lange wird bundesweit darüber diskutiert, diese Maßnahme als Pflicht für alle Katzenbesitzer zu erheben. Wir würden das auch für unser Territorium sehr begrüßen. 

Neben anderen positiven Aspekten könnte damit Betroffenen viel Kummer erspart werden bei der Suche nach ihrem geliebten Vierbeiner.

Wir hoffen, mit diesen Informationen Orientierung geben zu können.
Gleichwohl wünschen wir Ihnen, dass Sie nie in die Situation kommen, Ihr geliebtes Tier suchen zu müssen.

Ihre Senftenberger Tierhilfe

Projektwoche am Friedrich-Engels-Gymnasium

Die Schüler des Gymnasiums Senftenberg führten vom 07. bis zum 11. Januar 2019 eine Projektwoche durch. Einige Schüler entschieden sich für das Thema „Tierschutz“. Die Lehrerin Frau Svoboda setzte sich vor der Projektwoche mit Frau Thierbach in Verbindung und bat um Unterstützung. Vertreter beider Senftenberger Tierschutzvereine erklärten sich bereit, den Schülern Fragen zur Arbeit der Vereine zu beantworten und Material zur Verfügung zu stellen.

Am 8. Januar fanden sich Frau Franke, Frau Dühn und Frau Miatke im Klassenzimmer ein, wo die Schülerinnen und Schüler schon warteten, um ihre Fragen stellen zu können. Das Interesse war sehr groß, etwas über den Tierschutz und die Tierhilfe in unserer Region zu erfahren. Frau Franke und Frau Dühn, die schon jahrelange Erfahrung auf diesem Gebiet gesammelt haben, konnten über viele Erlebnisse mit Mensch und Tier sprechen. Manche Geschichten waren traurig, aber viele hatten ein gutes Ende.

Um sich ein Bild von der Arbeit vor Ort machen zu können, fuhr Frau Svoboda mit einigen Schülern nach Biehlen. Dort werden von einer Frau an mehreren Futterstellen 33 freilaufende, kastrierte Katzen und Kater täglich gefüttert. Die Schüler waren sichtlich beeindruckt von dem enormen Arbeitsumfang, den die ältere Dame täglich bei „Wind und Wetter“ bewältigt. Das Futter kaufen die Vereine von Spendengeldern.

Mit dem gesammelten Material, den Flyern unserer Vereine und eigenen Recherchen haben die Schüler dann für den Tag der offenen Tür am 11. Januar viele sehr informative Plakate angefertigt. Alle Schüler der Schule, die Lehrer, Eltern und Gäste konnten sich einen guten Überblick über die Arbeit unserer Vereine, den Tierschutz und der Tierhilfe verschaffen.

Wir freuen uns über jede Möglichkeit, mit Menschen über unsere Arbeit sprechen zu können. Weil die Vereine zum größten Teil auf Spenden angewiesen sind, sei es Tierfutter oder Geldspenden, hatten die Schüler Spendenboxen aufgestellt.

Tierwohl geht uns alle an, dafür müssen wir die Kinder von klein an sensibilisieren. Diese Projektwoche lässt uns hoffen, dass die heranwachsende Generation verantwortungsvoller mit Tieren umgeht.

Eine Zusammenfassung und Eindrücke über den Ablauf der Projektwoche „Tierschutz“ finden Sie hier.

Impressionen von der während der Projektwoche besuchten Futterstelle:

Die Senftenberger Tierhilfe bedankt sich bei allen Schülerinnen und Schülern sowie bei Frau Svoboda für das Interesse an der Tierschutzarbeit.

Sehr herzlichen Dank sagen wir auch für die gesammelten Spendengelder. Diese kommen wie immer direkt den Tieren zugute, da alle Tätigkeiten im Verein ehrenamtlich erfolgen.

 

Grüße zum neuen Jahr

Liebe Tierfreunde,

wir grüßen Sie alle zum Jahr 2019. Wir wünschen Ihnen und Ihren Fellnasen Gesundheit, Glück und Lebensfreude.

Wir hatten bis zuletzt gut zu tun. Silvester ist kein Fest für Tiere. Wir konnten zum Jahreswechsel keins auf der Straße lassen.

Mit unserem Zutun wurde ein entlaufener Hund nach Hause geholt.

Für 10 Katzen haben wir die tägliche Fütterung organisiert, weil ihr Herrchen verstorben ist.

4 Katzen fanden bei uns noch eine vorübergehende Bleibe. Ihr Besitzer musste aus gesundheitlichen Gründen in ein Heim.

Die Not blieb also groß und unsere Sorge um verwaiste Tiere auch. Wünschen wir uns gemeinsam, dass es uns mit Ihrer Hilfe im neuen Jahr wieder gelingt, den Schutz von Tieren ein Stück voranzubringen.

Wir danken neben allen treuen und neuen Spendern auch unseren Tierärzten, die es immer einrichten konnten, schnelle Hilfe zu leisten.

Besonderer Dank gilt auch dem Katzenhaus Hoyerswerda, das für uns da war, wenn wir Unterstützung brauchten.

Nicht zuletzt danken wir unserem Administrator, der unsere Homepage so schnell und schön gestaltet wie noch nie zuvor. Durch ihn ist es uns gelungen, viele Katzen gut zu vermitteln und unseren Lesern nahezubringen, wie dicht bei uns Freude und Leid beieinander liegen.

Auf ein neues, gemeinsames und friedliches Jahr 2019!

Ihre vielen Senftenberger Pfoten
und ihre Dosenöffner

Mal sehen, was das neue Jahr so bringt!

Frohe Weihnachten allen unseren Helfern!

11.12.2018

Liebe Tierfreunde,

wieder geht ein Jahr zu Ende mit vielen Sorgen um die Vierbeiner, aber auch mit großer Genugtuung darüber, dass wir auf die Hilfe zahlreicher Unterstützer zurückgreifen durften.

Allen denen, die unsere Tiere mit Geld- oder Futterspenden versorgt haben, danken wir auf das herzlichste. Wir wünschen ihnen eine gemütliche Adventszeit, ein frohes Fest der Liebe und einen gesunden Start in ein neues Jahr.

Wir vergessen dabei nicht die vielen anonymen Spender, die Woche für Woche unsere Futterboxen in den Märkten füllen, die an vielen Orten etwas in unsere Spendenbüchsen werfen oder die ohne Angabe ihrer Wohnanschrift Geldbeträge auf unser Konto überweisen.

Unsere besondere Wertschätzung gilt unseren vielen Fütterern.
Nicht nur, dass sie Vieles aus ihrer eigenen Tasche bezahlen. Sie wenden jeden Tag auch kostbare Zeit auf für ihre ehemaligen Streuner, ganz gleich ob es heiß ist, ob es regnet oder ob der bevorstehende Winter weitere Beschwerlichkeiten mit sich bringt.

Sie gehören zu den Menschen, die ein besonders großes Herz für Tiere haben.

Bleiben Sie alle gesund!
Bleiben Sie uns gewogen!

Möge Ihnen das kommende Jahr nur Glück und Freude bringen.

Wir versprechen, dass wir auch weiterhin keine Mühe scheuen werden, das Leid von Straßenkatzen zu lindern.

Der Vorstand der Senftenberger Tierhilfe wünscht Ihnen Frohe Weihnachten!

Wissenswertes zur Haltung von Meerschweinchen

23.11.2018

Liebe Tierfreundin,
lieber Tierfreund,

auch Kleintiere wie z.B. Meerschweinchen gehören zu unseren Notfällen. Zum Umgang mit diesen liebenswerten Tieren haben wir für Sie einige Informationen zusammengestellt.

Was ist das eigentlich, ein Meerschweinchen?

Meerschweinchen gehören zur Klasse der „Säugetiere“. Sie sind Pflanzenfresser. Die Hausmeerschweinchen stammen aus Südamerika und wurden im 16. Jahrhundert nach Europa gebracht.

Meerschweinchen gibt es heute in vielen Farben, Fellarten und auch in verschiedenen Größen. Unsere Hausmeerschweinchen werden ca. 6 bis 8 Jahre (in seltenen Fällen bis zu 15 Jahre) alt. Das Gewicht des Männchens beträgt 800-1600g und des Weibchen 700-1200g. Meerschweinchen haben eine Körpertemperatur von 37,5-39°C. Ihre Atemfrequenz liegt bei 100-130 Züge pro Minute. Die Herzfrequenz beträgt 230-380 Schläge pro Minute. Die abgeschlossene Geschlechtsreife ist 8-10 Wochen.

Meerschweinchen können sehr gut hören und haben einen sehr stark ausgeprägten Geruchssinn. Ihr Sichtradius von 340° ermöglicht ihnen fast im Kreis zu sehen. Entfernungen können sie schlechter abschätzen. Mit ihren Schnurrhaaren orientieren sie sich im Dunkeln.

Meerschweinchen sind Gruppentiere. Sie dürfen niemals allein gehalten werden.

Am wohlsten fühlt sich eine Gruppe aus mehreren Weibchen und einem kastrierten Bock.

Man sollte auch bedenken, dass Meerschweinchen sich nicht gerne anfassen lassen und keine Spielgefährten / Kuscheltiere für Kinder sind.

Wer sich für Meerschweinchen als Haustiere entscheidet, sollte sich genau über die geeignete Unterbringung, über die Kosten (Gehege, Futter, Streu, Tierarztkosten usw.) die Zeit für die Pflege und Beschäftigung im Klaren sein. Pro Meerschweinchen müssen mindestens 0,5m² (1m² pro Meerschweinchen sind tiergerechter) Bodenfläche vorhanden sein. Jedes Tier sollte einen Unterschlupf bzw. ein Haus haben. Meerschweinchen fressen Heu und Gras, das sie unregelmäßig über den ganzen Tag und die Nacht verteilt  aufnehmen (ca. 60 bis 80 kleine Mahlzeiten). Daher muss Wasser und Heu immer zur Verfügung stehen. Außerdem benötigen sie täglich mindestens 10% ihres Körpergewichts an Frischfutter.

Meerschweinchen müssen langsam an neues Frischfutter, bzw. neue Futtersorten gewöhnt werden, sonst können sie Verdauungsprobleme bekommen.

Meerschweinchen sind kleine Angsthasen, die sich vor allem und jedem erschrecken. Sie fühlen sich sehr unwohl, wenn sie sich in solchen Fällen nicht verstecken können. Sie sind aber auch neugierig, sie beobachten und erkunden vorsichtig ihre Umgebung. Sie lieben die Abwechslung.

Meerschweinchen sind anspruchsvoll, bunt und vielfältig, sie haben viele positive Eigenschaften. Ihr Verhalten ist abwechslungsreich. Sie sind flink, gesellig, interessiert und bauen Vertrauen zum Menschen auf.

Die Anschaffung eines Haustieres, egal ob groß oder klein, sollte gut überlegt sein. Für diese Lebewesen übernimmt man die Verantwortung, denn sie sind vollkommen vom Menschen abhängig.

Gedenktag für verstorbene Haustiere am 09.09.2018

Liebe Tierfreunde,

an diesem Gedenktag rückt uns wieder ins Bewusstsein, dass das Zusammenleben mit unseren geliebten Tieren irgendwann enden wird. Viele von uns haben auch schon die Erfahrung gemacht, wie schlimm der Abschied von einem geliebten Tier ist.

Aber was tut man am besten nach einer Krebsdiagnose oder dem Auftreten einer anderen unheilbaren Krankheit?

Grundsätzlich sind wir uns sicher alle einig, dass man nie warten darf, bis das Tier stirbt, ohne einen Tierarzt zu Rate zu ziehen.
Katzen z.B. kämpfen und leiden lange. Das darf man ihnen nicht antun. Sie schnurren sogar noch bei starken Schmerzen. Das tun sie dann nicht aus Wohlbefinden, sondern weil sie sich selbst beruhigen wollen.

Die Frage nach dem Zeitpunkt der Erlösung sollte man unbedingt mit einem Tierarzt besprechen. Er weiß, wie schmerzhaft die Erkrankung sein kann und wird im Sinne des Tieres beraten und überzeugen.

Wir meinen, man sollte das geliebte Tier gehen lassen, wenn es kein glückliches Leben mehr führen kann; wenn es sich z.B. vor dem Menschen verbirgt, wenn das Futter nicht mehr angerührt wird und/oder wenn das Tier unsauber geworden ist.

Tiere verstehen nicht, weshalb es ihnen schlecht geht. Es hilft ihnen auch nicht, wenn man den letzten Schritt hinaus schiebt. Tiere haben uns Menschen voraus, dass sie auf humane Weise und zum rechten Zeitpunkt von der Welt gehen können. Die Einschläferung ist für sie dann die Erlösung. Nur das zählt und erst danach sollte der Mensch an seinen eigenen Schmerz denken.

Wenn es soweit ist

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach,
und quälende Pein hält ständig mich wach,
was Du dann tun musst – tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Dass Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag – mehr als jemals gescheh’n,
muss Deine Freundschaft das Schwerste besteh’n.

Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur – bitte, bleib bei mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit, ich bin sicher, wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal,
du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.

(unbekannter Autor)

Internationaler Katzentag 2018

Liebe Tierfreunde,

am 08. August haben Katzen wieder ihren eigenen Feiertag.

Sie gehören zu den ältesten und beliebtesten Haustieren des Menschen. Jeder Katzenhalter kennt die Freuden, die das Zusammenleben mit den samtigen Vierbeinern mit sich bringt.

Besitzer von Freigängerkatzen wissen aber auch um die Sorgen, die durchlebt werden, wenn das geliebte Tier nicht zur üblichen Zeit nach Hause kommt.

Wir vermitteln jährlich ca. 60 herrenlose Katzen zu neuen Besitzern und wir setzen viele Tiere an unsere Futterstellen. Die Phase der Eingewöhnung ist schwierig und bedarf besonderer Fürsorge. Dennoch passiert es immer wieder, dass Katzen verlorengehen.

Blacky wurde seinem neuen Herrchen am 15.01.18 übergeben.
Am 17. Januar war er mit dem Tier unterwegs und hatte seinen Transportkorb nur oberflächlich geschlossen. Die Katze befreite sich und verschwand.

Draußen war es eisig. Wir suchten Tag und Nacht. Trotz zahlreicher Aushänge erfuhren wir nichts über ihr Schicksal. Am 09. Juni wurden wir gebeten, eine zugelaufene Katze in einem Tierheim unterzubringen. Es war unsere verloren geglaubte Mieze. Da sie gechipt war, konnte sie eindeutig identifiziert werden.

Die Freude war groß, aber auch unsere Verwunderung. Der Fundort war nur 200 m entfernt vom Ort des Entweichens. Es gibt also doch Menschen, die an unseren Suchplakaten achtlos vorübergehen.

Blacky (links)

Wir erinnern uns heute besonders an jene Vierbeiner, die noch immer nicht zurückgefunden haben.

Da ist die Katze, die seit April 2018 so schmerzlich vermisst wird.

Vermisste Mieze

Unsere echte „Russisch Blau“ war gut sozialisiert. Wir gaben ihrem Drang nach draußen nach und sie kam nach kurzen Spaziergängen immer wieder zurück.

Kurz vor der Vermittlung blieb sie weg. Wir haben sie nicht wiedergesehen.

Katjuscha

Cammy verließ unsere Futterstelle nach der Eingewöhnung.

Monate später entdeckten wir ihn auf einem benachbarten Grundstück als Haus- und Hofkater.

Cammy

Von unserem handzahmen und lebhaften Kater Findus fehlt jede Spur, seit er von einem Ausgang nicht zurückkehrte.

Findus

Unsere Sweety saß in einem Strohballen, als dieser auf einen Traktoranhänger verladen wurde. Sie traute sich erst heraus und rannte davon, als die Fuhre nach ca. 30 km an ihr Ziel gelangt war. Wir informierten vergeblich die Dorfbewohner.

Sie gilt seither als vermisst.

Sweety

Die Begebenheit um Blacky macht uns zuversichtlich, dass man die Hoffnung nie aufgeben sollte. Sie zeigt uns, dass unsere  vierbeinigen Freunde auch wahre Überlebenskünstler sein können.

Liebe Tierfreunde,

wir möchten Euch heute mit diesem Beitrag ans Herz legen, stets achtsam zu sein beim Umgang mit Euren Lieblingen.
Wir wünschen Euch dazu alle Zeit Glück.

Eure Senftenberger Tierhilfe

30. Juli: Internationaler Tag der Freundschaft

Liebe Tierfreunde,

„Der Tag der Freundschaft soll dazu dienen, die allgemeine Menschlichkeit zu stärken und das Wohl der Menschheit zu fördern.“

(Zitat des ehemaligen UNO-Generalsekretärs Ban Ki-moon)

Dabei geht es um Freundschaft zwischen Personen als auch um freundschaftliche Beziehungen zwischen Ländern und Kulturen.

Wir Tierschützer möchten an diesem Tag an die Freundschaft des Einzelnen zu Tieren appellieren, die in unserer Kultur immer stärker aufgebaut und gepflegt wird.

Lasst uns diesen Tag der Freundschaft den Vierbeinern widmen!

Ob braun, schwarz oder weiß, ob Hauskatze, Mischling oder von echter Abstammung: sie alle sind schön, liebenswert und dankbar.

Während andere Events feiern, wünschen wir uns, dass noch mehr Menschen an unsere vierbeinigen Freunde denken und vielleicht sogar mit einer Patenschaft die Freundschaft zu einem in Not geratenen Tier schließen.

Sie muss nicht viel kosten, 5 € im Monat auf unser Tierschutzkonto

IBAN DE 70 1805 5000 30 100 16 378

helfen schon sehr.

Auch unsere Vierbeiner sind oft Vertriebene, die eine neue und sichere Heimat suchen.

Diese Heimat können wir den Tieren geben, wenn Sie, liebe Tierfreunde, uns finanziell tatkräftig dabei unterstützen.

Herzlichen Dank,

Ihre Senftenberger Tierhilfe

In eigener Sache…

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

die Senftenberger Tierhilfe hat sich zum Ziel gesetzt, Tierleiden zu verhindern bzw. mindestens zu verringern. Der Verein ist aber auch gerne bereit, in Notsituationen Hilfesuchenden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

So helfen wir z.B. bei der Vermittlung von Tieren, deren Besitzer sich wegen gesundheitlicher Probleme nicht mehr um diese kümmern können. Unsere Aufnahmemöglichkeiten sind zwar begrenzt, aber wir tun, was möglich ist. Gerade solchen Katzen, die jahrelang allein mit einem Menschen gelebt haben, wollen wir das Tierheim ersparen und sie in gute Hände vermitteln.

Aber auch bei der Suche nach entlaufenen Tieren beteiligen wir uns in vielfältiger Weise, sei es durch entsprechende Veröffentlichungen auf der eigenen Homepage, in sozialen Netzwerken oder auch durch Telefonaktionen.

Die Senftenberger Tierhilfe ist ein gemeinnütziger Verein und seine aktiven Mitglieder sind ehrenamtlich tätig. Dies bedeutet, dass Mitgliedsbeiträge und Spenden ausschließlich zum Wohl der notleidenden Tiere und nicht z.B. für Verwaltungstätigkeiten verwendet werden. Im Gegenteil, viele der aktiven Mitglieder investieren neben ihrer Arbeitskraft auch noch eigene finanzielle Mittel, damit es den Schützlingen besser geht.

Um seine Aufgaben sachgerecht erfüllen zu können, ist der Verein auf Spenden angewiesen und auch für kleine Geldspenden dankbar. Wir freuen uns aber auch über Futterspenden (für Katzen) oder die Übernahme von Tier- oder Kastrationspatenschaften. Ausgaben für Futter und Tierarzthonorare machen einen Großteil der laufenden Kosten aus und sind für uns nicht immer leicht zu schultern.

Wenn auch Sie etwas für unsere Arbeit ‚übrig haben‘, würden wir uns über Ihre Unterstützung sehr freuen. Wie Sie der Senftenberger Tierhilfe unter die Arme greifen können, finden Sie in der Rubrik ’Helfen’ auf unserer Website.
Gerne würden wir Sie aber auch als neues Mitglied im Verein begrüßen. In diesem Fall helfen Sie dem Verein finanziell, können ihn aber auch durch Ideen oder praktische Hilfe unterstützen (siehe Rubrik ’Mitglied’ auf unserer Website).

Vielen Dank für Ihr Interesse, gerne hören wir von Ihnen.

Ihr Vorstand der Senftenberger Tierhilfe