Krankengeschichte

lange1Es gibt noch viele tierliebe Menschen außerhalb unserer Reihen, die selbslos handeln, wenn ihnen Tierunglück begegnet. Dazu gehören die Eheleute Heidemarie und Karl-Heinz Lange.

Sie füttern nicht nur seit längerer Zeit herrenlose Katzen, sondern sorgen auch dafür, dass sie gesund bleiben und ein schmerzfreies Leben führen können. So fand sich kürzlich ein grau getigerter Kater ein: er war abgemagert und sein Fell war durchlöchert durch Haarlingsbefall. Mit diesen Parasiten werden Katzen nicht fertig, wenn ihr Immunsystem bereits geschwächt ist. Er war übersät mit Zecken und Flöhen, die ihn außerdem noch plagten. Er war trotz großen Hungers durch den ständigen Juckreiz nicht in der Lage, in Ruhe zu fressen. Er war misstrauisch, scheu und außerdem nicht kastriert.

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Löwenzahn-Kolonie

loewenZaehne1Ein liebes Hallo an unsere Paten und an all die Menschen, die sich für uns interessieren! Seit Jahren geht nun schon alles in unserer Kolonie seinen gewohnten Katzengang. Frau Haase von der Senftenberger Tierhilfe kommt unterdessen jeden 2. Tag zu uns. Sie hat neben normalem Futter auch immer besondere Leckerchen im Gepäck, denn wir haben alle sehr liebe Paten, die uns die Treue halten. Sie nimmt sich viel Zeit und wartet auf uns für den Fall, dass einer unserer Kumpels ihr Auto nicht gehört hat, weil er grade vor einem Mauseloch sitzt oder ein Schläfchen hält. Wir sind ja nicht mehr ausgehungert. Trockenfutter und Wasser stehen immer bereit. Da leisten wir es uns schon mal, eine frische Mahlzeit zu vertrödeln. Trotz unserer lieben Helfer ist Glück und Unglück auch an unserer Kolonie dicht beisammen. Continue reading

Die Laubenpieper

Uns Laubenpiepern geht es von allen Koloniekatzen am besten. Auch wir haben tolle Paten, mit denen unser Frauchen in engem Kontakt steht. Sie sind über unsere Wehwehchen informiert und wissen, dass es davon in den letzten Monaten sehr viele gab. Bis auf Hoppel zählen wir nicht mehr zu den Jüngsten.

Unser Frauchen kennt sich aus mit allen Krankheiten, die uns Samtpfoten heimsuchen können. Ihr Überwachungssystem funktioniert. Wir sind eben inzwischen alle zahm und lassen uns händeln. Wir sind wie ihre Kinder. Tagsüber dürfen wir uns auf ihrem Grundstück frei bewegen, nachts müssen wir rein.Laubenpieper1 Wenn es mal sehr kalt ist, dürfen wir uns im Haus aufwärmen. Wir haben also ein richtig gutes Katzenleben. Inzwischen sind wir nur noch acht. Unsere blinde Feli starb an Herzversagen. Bei Kater Garfield waren es die Nieren und unser Merlin mußte wegen Krebs im Kiefer eingeschläfert werden. Alle Drei haben einen Platz in unserem Garten und natürlich auch in Frauchens Herzen.

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Geschichte über einen kleinen Kater

paulchen1Mein Name ist „Paulchen“ – in diesem Internet hieß ich „Darius.“

Doch mein neues Frauchen nannte mich Paulchen. Ich bin ein flotter, aufgeweckter „Teenie – Kater“. Deshalb wurde mir meine Neugier, das Herumklettern und Toben zum Verhängnis.

Bei meiner neuen Familie fing alles erst einmal gut an. Bis sich herausstellte, dass ich mit meinem neuen Katerkumpel, der dort lebte, nicht klarkam. Trotz mehrfacher Zusammenführung und Übung, klappte es absolut nicht. Unsere Gemüter und Launen trafen immer aufeinander. Schweren Herzens musste ich wieder in die Obhut des Tierschutzvereines. Dort angekommen ließ ich erst einmal meinem Frust freien Lauf. Auf Tische und Stühle jagte ich mit zwei anderen Katern (da klappte es ganz gut miteinander) durch die Zimmer.

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Elvira-Gardine, von meiner Pflegemutti getauft

elviraAnwohner eines Neubaugebietes riefen den Tierschutz an, weil ich vor ihrem Hauseingang ganz laut schrie. Da kam mein neues Frauchen mit dem Auto und lud mich in einen Transportkorb. Ganz still war ich da und die Autofahrt ging los.

In meiner Unterkunft angekommen, fühlte ich mich gleich ganz wohl. Die Wohnung war mir lieb, deshalb war ich auch gleich sehr zutraulich. Meine Pflegemutti sah, dass ich ein zu enges Halsband viele Jahre hatte tragen müssen. Die Stelle um meinen Hals war tief eingeschnitten.

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Landgeschichte

Wie die Tiere in mein Leben traten – so fing es an und es wurden viele. Wir zogen aufs Land und da lernte ich meine erste Katze kennen. Ihr schwarz / weißes Fell war sehr verschmutzt von Asche, so das ich das Tier kaum erkannte. Aus Nase und Augen floß Eiter‚ denn der Katzenschnupfen war schon sehr weit fortgeschritten. Von Nachbarn erfuhr ich‚ daß die Katze schon lange umherstreunte. Das Tier tat mir leid und ich nahm es mit ins Haus,  denn sie war sehr zutraulich.

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